Berufsorientierung mit dem "Studienkompass"
News vom 07.02.2012 Welches Fach passt zu mir und wo kann ich das studieren? Das fragen sich jedes Jahr nicht nur Zentausende Schulabgängerinnen und -abgänger in Nordrhein-Westfalen. Dabei helfen, nachhaltige Antworten zu finden, will das Förderprogramm „Studienkompass". Denn der „Studienkompass" unterstützt Jugendliche bei der Studien- und Berufswahl - und richtet sich explizit an Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben. Ab sofort können sich Jugendliche, die 2014 das Abitur machen, an 19 Standorten bundesweit auf der Webseite „studienkompass.de" bewerben. Hintergrund der Aktion: Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) wagen nur 24 von 100 Nichtakademiker-Kindern den Schritt an die Hochschule. Viele junge Menschen, deren Eltern nicht studiert haben, ziehen ein Studium gar nicht erst in Betracht, obwohl sie das Potenzial hierfür mitbringen. Der „Studienkompass" will diesen jungen Menschen bei ihrer persönlichen Studien- und Berufswahl helfen. Die Bewerbungsfrist in diesem Jahr endet am 4. März. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler werden drei Jahre lang gefördert: während der beiden letzten Schuljahre sowie im ersten Studienjahr. Sie nehmen an intensiven Workshops, Exkursionen zu Unternehmen und Hochschulen teil. Das „Studienkompass"-Konzept geht auf, sagt jedenfalls eine Evaluation des Programms im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Über 90 Prozent der Programmteilnehmenden finden demnach den Weg in ein Studium und leben sich an der Hochschule schnell ein. Mehr Infos gibt es online hier........
Quelle: Stiftung der Deutschen Wirtschaft e. V.
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