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Lehrstellenstatistik der Bundesagentur für Arbeit

Jeder zweite Bewerber wartet auf einen Ausbildungsplatz

Die Zahl der Lehrstellen ist auch in diesem Jahr wieder gestiegen, dennoch findet nur etwa jeder zweite Bewerber auf Anhieb einen Ausbildungsplatz. Der Grund: In den besonders beliebten Branchen sind die Stellen rar gesät und hart umkämpft.

Einen Mangel an Lehrstellen gibt es derzeit im Grunde kaum: Ende September kamen rund 29.700 Ausbildungsplätze auf 11.600 suchende Bewerber. Dennoch entscheidet sich etwa jeder zweite Anwärter dazu, auf eine Lehrstelle zu warten. Nur 54 Prozent der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Bewerber befanden sich so Ende September in einer Berufsausbildung – alle anderen absolvierten lieber ein Praktikum, setzten die Schule fort oder nahmen an einer Fördermaßnahme teil.  

Ein Grund für den hohen Anteil der "Wartenden" ist das Ungleichgewicht in den einzelnen Ausbildungsbereichen. In den besonders beliebten Branchen sind die Stellen knapp. So streiten sich in den Bereichen Veranstaltungsmanagement und Innenarchitektur so vier Bewerber um eine Lehrstelle, in der Tierpflege sind es sogar zehn. In anderen, unpopulären Branchen werden dagegen händeringend Azubis gesucht: Im Hotel- und Gaststättenwesen kann ein Bewerber so etwa zwischen einem Dutzend offener Stellen wählen, im Lebensmittelgewerbe kommen sogar 24 freie Ausbildungsplätze auf einen Bewerber.


 


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